Entspannte Schwangerschaft

"Ich habe meiner Mutter nie geglaubt, dass eine Schwangerschaft so anstrengend sein kann", klagt Marion E. Die 35-Jährige ist im 6. Monat schwanger und freut sich schon sehr auf ihren Sohn. "Wenn doch nur die Schmerzen in den Beinen nicht wären, und abends sind sogar meine Füße geschwollen."

Viele Schwangere kennen das Problem. Der Hormonhaushalt verändert sich und hinterässt seine Spuren: Die Folgen sind schwere Beine, geschwollene Füße, unangenehmes Kribbeln und Wadenkrämpfe.

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Zusatzarbeit für den Kreislauf

In dieser Zeit dehnt sich nicht nur das Gebärmuttergewebe, hat ihr der Frauenarzt erkklärt, auch die Venenwände verlieren an Spannung und weiten sich. Die Blutmenge im Körper steigt und das zunehmende Gewicht des Kindes erhöht den Druck in den Beinvenen. "Dabei bewege ich mich doch schon regelmäßig, fahre Rad, gehe viel spazieren und lege meine Beine hoch, was alles gut für die Beine ist." Marion befürchtet, Krampfadern zu bekommen wie ihre Mutter, die früher als Verkäuferin arbeitete und viel stehen musste. Sie selber muss als Sekretärin lange sitzen, was ebenso beschwerlich für die Venen ist.

Irgendwann waren die Beinschmerzen nicht mehr auszuhalten. Eine Freundin, die die gleichen Probleme hatte, empfahl: "Sprich mit deinem Arzt darüber und lass dir Kompressionsstrümpfe verschreiben, die haben mir auch geholfen." Erleichternd kommt hinzu, dass die Krankenkassen in der Schwangerschaft die Kosten für die Strümpfe komplett übernehmen.

Kompressionsstrümpfe entlasten die Beine

Einige Wochen später ist Marion Begeistert: "Gut, dass ich auf meine Freundin gehört habe. Die Fachberaterin im Sanitätshaus hat mich ausführlich beraten und mir die große Auswahl an Kompressionsstrümpfen gezeigt. Seitdem trage ich modische, atmungsaktive Strümpfe und habe keine Schmerzen mehr in den Beinen."

Mittlerweile ist die werdende Mutter fast im achten Monat. Ihr stattlicher Babybauch lässt vermuten, dass der Sohnemann sich gesund entwickelt. Das zusätzliche Gewicht macht sich jedoch in der Haltung bemerkbar: "Langsam geht mir das in den Rücken", klagt die 35-Jährige. Genau diese Beschwerden hat die Fachberaterin im Sanitätshaus schon angekündigt. Deswegen trägt Marion E. nicht nur Schwangerschafts-Unterwäsche, sondern nun auch einen Haltegürtel für den wachsenden Bauch. Und im Liegen stützt sie den Bauch. Und im Liegen stützt sie deb Bauch mit einem Stilkissen - praktisch: Das kann sie dann auch nach der Geburt beim Stillen ihres Sohnes verwenden, wie der Name schon sagt.

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Die Haut verändert sich

Wie viele andere schwangere Frauen bemerkt Marion auch Hautveränderungen: Oft juckt ihre Haut. Ihre Brustwarzen sind dunkel geworden und die Zone um den Bauchnabel ebenfalls. Dort zeigen sich rötliche Stellen.

Im letzten Drittel einer Schwangerschaft verändert sich häufig die Hautpigmentierung. Vor allem dunkelhaarige Frauen neigen zu einer verstärkten Färbung der Brustwarzen, der Vulva, im Nabelbereich und am After. Sogar im Gesicht kann es durch Sonnenstrahlung zu Fleken kommen. Aber das ist kein Grund zur Sorge: Schwangerschaftsbedingte Pigmentveränderungen, juckende Quaddeln und Blasen verschwinden nach der Geburt meist von selbst.

Noch mehr Gedanken macht sie sich über die berüchtigten Schwangershcaftsstreifen. Das sind kleine in der Unterhaut entstandene Risse, meist am Bauch, an den Obserschenkeln und Brüsten. Ursache ist die zu schnelle Gewichtszunahme. Die an fängliche rote Färbung kommt von duchtrennten kleinen Blutgefäßen. Sie schimmern zunächst rötlich braun, werden mit der Zeit immer heller und verblassen. Ob Schwangerschaftsstreifen auftauchen, ist individuell unterschiedlich und vom Hauttyp und der Hautelastizität abhängig.

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Massage hilft

Dr. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Anästhesiologie in Münichen, rät zu einer konsequenten, sanften Hautmassage während der gesamten Schwangerschaft. Zu empfehlen seien Vitamin E-haltiges Hautöl oder spezielle Cremes gegen die Streifenbildung.

Wechselduschen und Bürstenmassgen scheinen als Gefäßtraining hilfreich zu sein. "Jede Behandlung sollte aber unter dem realistischen Motto stehen: Eine Besserung ist möglich, eine vollstäandige Heilung unmöglich." Wichtige Basismaßnahmen sind viel Sport (ohne die Haut zu überdehnen), Bindegewebsmassgen (z.B. mit einem sanften Peeling-Handschuh), Wechselduschen und regelmäßiges Eincremen mit Spezialcremes.

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Autor: von Petra Zimmermann, freie Fachjournalistin und Buchautorin für Medizin und Gesundheit

Quelle: Das Journal für Ihre Gesundheit WIE GEHT'S HEUTE 2/2016
Webseite: www.mtd.de

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